Schlüsselbandgeschichten
Hier
präsentiere ich Euch teils sehr amüsante Geschichte rund ums
Schlüsselband. Ich hoffe, dass ich mit der Zeit noch mehr
zusammentragen kann.
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Wie kam ich zu meinem
ersten Schlüsselband?
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Geweckt
wurde dieses
Interesse im Jahre 2003, als ich auch mein erstes Band bei ebay
ersteigerte. Ich wollte zum einen ebay kennenlernen und dachte mir, wie
stelle ich dies an. Da wir damals einen feststehenden Wohnwagen in
Mayschoß a.d. Ahr hatten, kam mir der Gedanke mich bei ebay nach einem
Schlüsselband umzuschauen, da diese gerade sehr in Mode kamen und ich
auch gerne eins haben wollte. Aus diesem Grunde suchte ich bei ebay
nach einem Band, welches in irgendeiner Form einen Bezug zur Ahr hatte.
Ich fand ein Band einer dort ansässigen Firma und ersteigerte es für
einen Euro.
Das
Band habe ich nie seinem eigentlichen Zweck entsprechend genutzt,
sondern aufgehangen. Dies war jedoch der Auslöser zu meiner später
entstandenen Sammelleidenschaft. Die ersten Jahre ersteigerte ich noch
viele Bänder bei ebay, doch dann gelangte ich zur Überzeugung, dass für mich die Bänder,
welche ich von Freunden oder Bekannten geschenkt
bekomme am wertvollsten sind. Oftmals sind es auch Kollegen oder nette
Nachbarn, die einfach
klingeln und mir wieder ein neues Band in die Hand drücken. |
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Das Schlüsselband (von
Julian Krebs)
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Beim
Arbeiten im Kfar sind bestimmte Tür- und Schrankschlüssel zwingend
notwendig. Daher ist es bei den Freiwilligen obligatorisch sich
passende Schlüsselbänder zu suchen/basteln.
Über
eine
Woche war ich in Tel Aviv, hier in den russischen Läden in Petach Tikva
und im Apartment auf der Suche nach einem passenden praktischem
Schlüsselband, das bei der Arbeit praktisch ist und keine große Gefahr
für die 'friends', die Autisten, oder für mich darstellt.
Aber
dann fand ich ES. Es hing vorbereitet an unserem Balkongitter und
winkte freudig im Wind. Ein blau-weißes Band in passender Länge.
Es
leistet wunderbare Dienste, ist ein neues Lieblingsspielzeug eines
friends und hält zur Zeit schon 4 Schlüssel.
Doch
das interessante an meinem Schlüsselband ist die Geschichte, die
dahinter steckt:
Denn
in einem früheren Dasein war es das Hosenband einer Schlafanzugshose
vom Wolfi, was sich jedoch erst einige Zeit später herausstellte.
Schon
stundenlang war Wolf auf der Suche nach seiner Hose, aber sie war im
ganzen Apartment nicht auffindbar.
Nach
eifriger geistiger Rekonstruktionskraft kamen wir zu dem Schluss, dass
die Hose an der Wäscheleine am Balkon an Wäscheklammern hing und durch
besonders starken Zugwind davonwehte...
Das Band
blieb zurück.
Wir
haben in der ganzen Nachbarschaft gesucht, trotzdem blieb und bleibt
die Hose verschwunden. Das Band bleibt und geht durch viele Hände als
Schlüsselband. Ein Wegbegleiter mit Geschichte!
Quelle u. Genehmigung: Julian
Krebs, http://acherus.jimdo.com
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Das Ende meines
Schlüsselbandes (von K. Milde)
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Da ich
den Firmenausweis immer sichtbar tragen muss und auch die Schranke für
den Parkplatz nur mit diesem Ausweis öffnen kann, hängt dieser,
praktischer Weise, an einem Schlüsselband.
Damit
ich am Parkplatz keine unnötige Warteschlange verursache, krame ich das
Schlüsselband bereits schon auf der Autobahn aus meiner Handtasche und
halte es, lässig um meine linke Hand geschlungen, bereit zum späteren
Anlegen ans Terminal.
Eines
Tages wurde dann meine diesbezügliche Lässigkeit bestraft! Ich fuhr
die Autobahnausfahrt ab, die Strasse mündet in eine sehr enge
Rechtskurve, an der eine Ampel steht. Grün -
Gelb ... okay ich bleib stehen. Linke
Hand (mit dem Schlüsselband) locker oben auf dem Lenkrad abgestützt,
rechte Hand am Schaltknüppel - warten.
So, auf
gehts, Grün!Plötzlich
konnte ich das Lenkrad nicht mehr genügend nach rechts drehen,
irgendwie hatte sich das lange Schlüsselband ins Lenkrad verheddert und
meine linke Hand war regelrecht damit fest gefesselt! Ich bekam gleich
Panik, weil ich dem Gegenverkehr bedenklich nahe kam und das Lenkrad
einfach nicht mehr einschlagen konnte. Diese
Kurve musste ich so langsam fahren, dass ich mich wirklich den anderen
gegenüber schon schämte.
Und nur
mit dieser extremen Langsamkeit, schaffte ich es gerade noch, nicht an
ein anderes Auto anzudocken .. ! Berufsverkehr
... diese Blicke ... sogar gehupt wurde, oh mann meine gesamten 7 Liter
Blut waren im Gesicht, so rot war ich. Endlich
um diese Kurve, fuhr ich sofort auf den Gehweg und zurrte dieses blöde
Band aus dem Lenkrad.
So
einfach war das aber nicht, es hatte sich ziemlich reingezogen und ich
bekam auch meine Hand nicht gleich raus! Als ich
mich dann doch befreit hatte, knipste ich sofort den Ausweis vom Band
und benutzte es niemals wieder!
Quelle u. Genehmigung: K.
Milde, http://mondlicht08.de
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